„Wir brauchen einen Jacuzzi!“

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Mit diesen Worten kam ich vor einem Jahr euphorisch aus Irland. Männe verwirrt und aufs Schlimmste gefasst: „Wozu brauchen wir einen Jacuzzi? Häh? Und wohin damit?“ Man muss dazu sagen, dass unsere gesamte Einrichtung und auch die Bodenbelag-Auswahl auf Tammis Bedürfnisse abgestimmt sind. So musste sich Männe nach langem Protest ans Essen im Esszimmer gewöhnen, obwohl er seinen Minitisch in der Küche fürs kleine Frühstück liebt! Und echt viel protestiert hat. Aber in der Küche ist einfach kein Platz für Tammis Therapiestuhl, also musste der Minitisch weichen…

Nun also auch noch ein Jacuzzi? Männe zweifelte an meinem Verstand… Aber das FHC hat in Tammis Therapieplan 40 Minuten Hydrotherapie vorgesehen, wegen ihres hohen Muskeltonus‘. „Setzt die doch in die Wanne, geht doch!“ versuchte Männe sich aus der Affäre zu ziehen. „Nee, Tammi soll sich alleine bewegen können, ohne dass ich sie festhalten muss. Wie im Schwimmbad.“

Naja, ich sah ein, dass ein Jacuzzi vielleicht nicht unbedingt realisierbar ist in unserem Häusle in der Stadt. Also durchforstete ich das weltweite Netz nach Alternativen, die räumlich umsetzbar wären. Inspiriert durch eine Anekdote von Mark Davies vom FHC, der von einer Familie erzählte, die ein Ölfass für die Hydrotherapie nutze, fand ich Folgendes:

Und so können wir also jetzt auch die empfohlene Hydrotherapie machen, die Tammi wirklich toll findet! Und erstaunlicherweise brabbelt sie im Wasser viel mehr als sonst. Scheint also nicht nur Therapie zu sein sondern auch ein bisschen Wellness 😉