Wir möchten gerne mit Tammi ein ganz spezielles Förderprogramm machen, um ihr eine möglichst gute und „normale“ Entwicklung zu ermöglichen. Dazu möchten wir mit dem Family Hope Center in Philadelphia, USA, zusammenarbeiten, bei dem ich schon das Elternseminar im September 2017 absolviert habe. Diese Klinik arbeitet nach dem Doman-Prinzip, hat das (zugegebenermaßen alte) Konzept weiter entwickelt und ist sehr erfahren in der Betreuung hirngeschädigter Kinder.

Wenn wir mit Tammi in die USA fliegen können, werden verschiedene Fachleute Tammi untersuchen und ein individuelles Programm erstellen. Dann werden wir Eltern geschult, so dass wir sämtliche Übungen mit Tammi zu Hause machen können. Das ist auch eine Besonderheit, denn wir werden mit Tammi nicht zu zahlreichen Therapeuten müssen, sondern können alles zu Hause in unserem Tagesablauf umsetzen. Trotzdem werden wir weiterhin regelmäßig unsere Physiotherapeutin und unsere Logopädin sehen. Aber der Großteil der Förderung wird in den eigenen vier Wänden stattfinden. Tammis Gehirn braucht nämlich viel mehr Input, Stimulation und Übung als ein gesundes Kleinkind-Gehirn, um zu lernen. Deswegen müssen die empfohlenen Übungen sehr oft am Tag wiederholt werden.

Nach etwa sechs Monaten steht eine erneute Untersuchung in den USA an und das Programm wird an Tammis Entwicklung angepasst. Aufkommende Fragen können wir jederzeit per Mail oder über Skype loswerden. Wie lange wir mit Tammi im Programm bleiben werden, wissen wir nicht. Wir rechnen aber bei Tammis Einschränkungen schon mit einigen Jahren. Da deutsche Krankenkassen keine Behandlungen im Ausland bezahlen, werden wir unser Vorhaben komplett selbst finanzieren müssen. Und da ich seit Tammis Geburt nicht mehr arbeiten kann, ist das Ganze nicht ganz einfach. Weil wir aber von der Methode sehr überzeugt sind und natürlich möglichst früh mit Tammis Förderung beginnen möchten, haben wir uns nun entschlossen, an die Öffentlichkeit zu gehen und einen Spendenaufruf zu starten.

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