„Im Kindergarten, im Kindergarten…

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…da fangen alle mal als kleine Leute an!“ So auch Tammi!

Zurück aus unserem Sommerurlaub war es dann soweit, und Tammis Eingewöhnungszeit im Kindergarten hat begonnen. Wir haben sehr lange nach einem Kindergartenplatz für Tammi gesucht, und dann tatsächlich eine Zusage in unserem Wunschkindergarten bekommen! Und so besucht Tammi seit dem Sommer eine integrative Kita nicht weit von zu Hause entfernt, in der sie nicht nur als Kind willkommen ist, sondern auch bestmöglich gefördert werden kann, weil neben Erziehern und Heilpädagogen auch einige Therapeuten im Team sind. Außerdem unterstützt eine Einzelfallhilfe Tammi, und ermöglicht ihr so, am Kindergartenalltag teilzuhaben. Da staunte ich nicht schlecht, als ich hörte, dass Tammi mit den anderen „Verstecken“ gespielt hat, und großen Spaß daran hatte!

 

Natürlich laufen auch hier die meisten Sachen anders mit einem besonderen Kind, und so dauert die Eingewöhnung schon einige Wochen. Da Tammi immer noch nicht spricht, ist es für die Betreuer die größte Herausforderung, mit Tammi zu kommunizieren. Die Kinder sind da etwas pragmatischer, und so sagte ein Mädchen aus Tammis Gruppe zu einem anderen der Nachbargruppe, dass man Tammi einfach ins Gesicht schauen muss, dann wisse man schon, was sie möchte! Ich bin sowieso sehr erstaunt, wie schnell Tammi in ihrer Gruppe angenommen wurde, obwohl sie so anders ist. Ganz selbstverständlich wird ihre Hand im Morgenkreis gehalten, oder ihr Stuhl fürs Frühstück geholt („Ich mach das!“). Und einige Kinder fragten, ob sie sich mit Tammi zum Spielen verabreden könnten. Das Mutterherz hüpft…