Alltagswahnsinn

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Seit Mitte September finden wir uns so langsam in Tammis Therapieplan ein. Und auch wenn es noch nicht perfekt ist, hier schon mal ein erster Einblick:

Wir stehen etwa um 6:15 auf, manchmal auch früher, je nachdem, wie lange Tammi so schläft. Normale Morgenroutine mit Badezimmer und Frühstück. Bevor die Große und der Männe das Haus verlassen, stehen 2 (eigentlich 3) Runden Patterning an. Das ist im Grunde eine passive Bewegungsübung, für die man drei Leute braucht. Deswegen schon so früh, wenn noch alle Hände verfügbar sind.
Wenn die Zwei dann aus dem Haus sind, starte ich mit Tammis Atemübung („Reflex bag“). Dafür muss Tammi 30 Sekunden in eine spezielle Tüte atmen, um danach eine tiefere Atmung zu erreichen. Das machen wir jede halbe Stunde, wenn Tammi wach ist.
Dazwischen gibt es immer wieder Übungen, die Tammis Sinne anregen, also etwas zum Sehen, zum Hören und auch zum Riechen. Orale Stimulation steht eigentlich auch auf dem Plan, aber das erledigt Tammi im Grunde alleine „nebenher“, seit sie alles in den Mund steckt … 😉
Großer Programmpunkt ist die Ernährung, aber auch die Bauchlage und Tammis „Rutsche“. Da muss Tammi mehrmals am Tag (Ziel sind 50 Runden, seufz!) in Bauchlage runterkriechen. Das ist einfacher als auf dem Boden, weil sie mit der Schwerkraft arbeitet und daher nicht so frustriert ist.

Insgesamt haben wir also ein ordentliches Programm, aber es ist besser umzusetzen, als ich gedacht habe. Ich bin einfach ein „To-do-Listen-Mensch“ und liebe meinen Zettel zum Abhaken. 😉
Wenn dann abends wieder alle Hände zu Hause sind, gibt es nochmal 2 (bis 3) Runden Patterning.
Unsere anderen Termine wie Krankengymnastik, Logopädie aber auch Spielgruppe lassen sich ganz gut drumherum planen. Und wenn Tammi zur Tagesmutter geht, ist einfach mal Pause angesagt: für Tammi und auch für mich. Denn schließlich soll das Ganze fördern und nicht überfordern.